Fachkräfte für die Metall- und Elektroindustrie
In der Metall- und Elektrobranche – den sogenannten M+E-Berufen – zeigt sich seit Jahren ein flächendeckender Fachkräftemangel. Die Zahl der arbeitslos gemeldeten Fachkräfte mit geeigneter Qualifikation sinkt deutlich, weshalb es zunehmend wichtiger wird, neue Potenziale zu erschließen. kofa.de
Herausforderungen im Überblick
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Zwischen Juli 2023 und Juni 2024 fehlten in den Kernberufen der Branche durchschnittlich mehr als 165.000 Fachkräfte.
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Besonders betroffen sind die Bereiche Rohstoffgewinnung, Produktion und Fertigung.
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Zwar bieten viele Unternehmen inzwischen mehr Ausbildungsplätze an – dennoch bleibt es schwer, passende Auszubildende zu finden, weshalb ein hoher Anteil an Lehrstellen unbesetzt bleibt.
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Zudem belasten externe Faktoren wie die Corona-Pandemie und gestiegene Energiepreise die Situation.
Wege zur Fachkräftesicherung
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Betriebliche Ausbildung stärken: Eine duale Ausbildung bleibt der zentrale Baustein der Fachkräftesicherung. Unternehmen sollten den Berufseinstieg attraktiver gestalten, über Schulkooperationen Jugendliche direkt ansprechen und Praktika nutzen, um Nachwuchs frühzeitig zu gewinnen.
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Quereinsteiger*innen gewinnen: Personengruppen aus anderen Branchen bringen oft wichtige Soft Skills mit – Lernkompetenz, Flexibilität und Motivation – und stellen damit ein wertvolles Potenzial für M+E-Betriebe dar.
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An- und Ungelernte weiterqualifizieren: Mitarbeitende ohne vollständige Ausbildung können durch gezielte Qualifizierung zu Fachkräften entwickelt werden – eine Chance für das Unternehmen und für die Beschäftigten zugleich.
