Warum eigene Videoinhalte für Ihr Unternehmen so wichtig sind
Die Aufmerksamkeitsspanne von Nutzer:innen ist kurz – daher müssen Botschaften klar, emotional und sofort erkennbar sein. Videoformate schaffen genau das: Sie vermitteln Themen visuell, bleiben im Gedächtnis und sorgen dafür, dass Ihr Unternehmen wahrgenommen wird. Videos sind deshalb ein unverzichtbarer Baustein der modernen Unternehmenskommunikation. kofa.de
Extern beauftragen oder selbst drehen?
Nicht jedes Unternehmen kann oder muss eine professionelle Agentur beauftragen. Besonders für kurze Social‑Media‑Videos oder Webclips eignen sich selbst produzierte Aufnahmen hervorragend – authentisch, kostengünstig und mit etwas Übung durchaus wirkungsvoll.
Mit zunehmender Routine können Sie dann auch anspruchsvollere Formate wie Erklärvideos, Tutorials oder Imagefilme selbst angehen.
Schritt 1: Vorbereitung vor dem Dreh
Inhaltliche Planung
Bevor die Kamera läuft, sollten Sie klären:
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Welches Ziel verfolgt das Video?
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Wer ist die Zielgruppe?
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Über welche Kanäle erreichen Sie diese?
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Wie gestalten Sie die Geschichte emotional und mit einem klaren Spannungsaufbau?
Beispiele für Inhalte: -
Testimonials von Mitarbeitenden – möglichst authentisch gesprochen.
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Interviews mit Führungskräften oder Azubis.
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Einblick in den Arbeitsalltag oder die Räumlichkeiten Ihres Unternehmens.
Storyboard erstellen
Ein Storyboard visualisiert das Drehkonzept, hilft beim roten Faden und erleichtert den Ablauf am Drehtag. Auch eine einfache Skizze ist ausreichend.
Schritt 2: Auswahl der Protagonist:innen
Authentizität zählt: Wählen Sie Mitarbeitende, die mit Begeisterung mitwirken und glaubwürdig auftreten. Ein gemeinsames Auftaktgespräch schafft Sicherheit und klärt Abläufe, Zeitplan und Rollen.
Holen Sie zudem rechtlich notwendige Einverständniserklärungen ein – je nachdem, wie und wo das Video verwendet wird.
Auch das Thema Kleidung, Setting und Ausstrahlung sollte früh festgelegt werden.
Schritt 3: Technische Vorbereitung
Damit der Dreh gelingt, braucht es eine solide Grundausstattung:
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Kamera: Ein Smartphone ab Generation 2017 mit mindestens 1334 × 750 Pixel ist ein guter Einstieg.
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Mikrofon: Ein externes, idealerweise ein günstiges Ansteckmikrofon.
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Licht: Favorisieren Sie gute Lichtbedingungen oder nutzen Sie z. B. eine Klemmleuchte oder Softbox.
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Sonstiges Zubehör: Stativ, Halterungen, ggf. Gaffer-Tape – kleine Helfer bringen große Wirkung.
Beachten Sie beim Dreh: Verwenden Sie Querformat (außer bei Instagram Stories), vermeiden Sie übermäßige Zooms oder Schwenks, halten Sie das Bildverhältnis bei 16:9 oder 3:4 und orientieren Sie sich am goldenen Schnitt.
Schritt 4: Nachbearbeitung
Nach dem Dreh folgt der Schnitt: Videos sollten geschnitten, vertont und bearbeitet werden. Für einfache Clips (z. B. Social Media Stories) reicht oft ein minimaler Schnitt. Wer mehr will, kann auf kostenlose Software wie Shotcut, VSDC Free Video Editor oder iMovie zurückgreifen.
Wichtig: Die Videolänge sollte dem Kanal und der Zielgruppe angepasst sein – kurze Botschaften wirken oft effektiver.
Wenn Sie Musik einsetzen, achten Sie auf lizenzfreie oder ordnungsgemäß lizenzierte Musikstücke – z. B. über Anbieter wie AudioJungle, PremiumBeat, TerraSound.
Ihr Startup‑Checkliste für Videoproduktionen
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Ziel & Botschaft klar definiert
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Zielgruppe & Kanäle ausgewählt
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Storyboard vorbereitet
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Protagonist:innen ausgewählt & informiert
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Technik‑Ausrüstung bereit
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Drehort & Setting geplant
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Rechte geklärt (Einverständnis, Musik, Nutzung)
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Nachbearbeitung geplant
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Distribution auf passenden Kanälen sichergestellt
Fazit
Die eigene Videoproduktion ist kein Projekt nur für große Budgets – mit guter Planung, klarer Strategie und etwas Übung erzielen Sie auch als kleines oder mittleres Unternehmen Wirkung. Durch authentische Inhalte, emotionalisierte Botschaften und eine durchdachte Umsetzung erreichen Sie Aufmerksamkeit, bleiben im Gedächtnis und stärken so Ihre Arbeitgebermarke. Verwandeln Sie Ihre Unternehmensgeschichte in bewegte Bilder – Ihr zukünftiges Team wird schauen.
